{"id":1495,"date":"2017-12-10T22:17:24","date_gmt":"2017-12-10T21:17:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.euroexit.org\/?p=1495"},"modified":"2018-01-20T13:54:45","modified_gmt":"2018-01-20T12:54:45","slug":"nein-zum-12-stunden-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.euroexit.org\/index.php\/2017\/12\/10\/nein-zum-12-stunden-tag\/","title":{"rendered":"Nein zum 12-Stunden Tag!"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr eine gerechte Verteilung von Arbeit und Lohn!<\/p>\n<p>Dass eines der ersten von der Schwarz-Blauen Regierung benannten Angriffsziele Arbeitszeitreglungen sind, ist wenig \u00fcberraschend. Die Forderung nach der Einf\u00fchrung eines 12 Stunden Tages, einer 60 Stunden Woche und k\u00fcrzerer Ruhepausen von Arbeitnehmer_innen (von elf auf 8 Stunden) ist seit Jahren Wunsch der Wirtschaftsvertreter_innen. \u00dcber die Ausweitung der Arbeitszeiten k\u00f6nnen Unternehmensrisiken auf<span class=\"text_exposed_show\"> Arbeitnehmer_innen abgew\u00e4lzt und Lohnforderungen eingeschr\u00e4nkt werden.<br \/>\nDieser sukzessive Abbau von Arbeitnehmer_innenrechten hat vor Jahren begonnen. Schon jetzt d\u00fcrfen, zur Verhinderung eines schwerwiegenden wirtschaftlichen Nachteils des Unternehmens, zw\u00f6lf Stunden pro Tag gearbeitet werden. Durch das Gesetz wird diese Ausnahme zur Norm. Ein Vorsto\u00df zu weiteren Deregulierungen und zur Ausweitung der Normalarbeitszeit wurde von der SP\u00d6-\u00d6VP Regierung bereits im Fr\u00fchjahr 2014 unternommen. Die willigen Vollstrecker neoliberalen Wirtschaftens, die \u00d6VP-FP\u00d6-Regierung, setzen das Gesetz nun durch.<br \/>\nBetroffen sind von der Neuregelung vor allem die prek\u00e4ren Bereiche, jene Branchen in denen arbeits- und sozialstaatliche Regelungen bereits jetzt nicht greifen \u2013 wie die Pflege, das Gastgewerbe und der Handel. Alle drei sind Wirtschaftssparten, in denen \u00fcberwiegend Frauen besch\u00e4ftigt sind und in denen, auf Betriebsebene, selten Interessensvertretungen der Arbeitnehmer_innen existieren.<br \/>\nDie Folgen sind vielseitig: die gesundheitlichen Risiken der Besch\u00e4ftigten steigen, die Vereinbarkeit von Beruf und Privaten wird erschwert, Betreuungspflichten k\u00f6nnen nicht erf\u00fcllt werden, wenn keine entsprechenden Betreuungseinrichtungen zur Verf\u00fcgung stehen. Die Arbeit wird, unter erh\u00f6hter Arbeitsbelastung, auf die bereits Besch\u00e4ftigten konzentriert w\u00e4hrend andere drau\u00dfen bleiben \u2013 am prek\u00e4ren Rand \u2013 arbeitslos oder als stille Reserve.<br \/>\nAnstatt einer Arbeitszeitverl\u00e4ngerung brauchen wir Arbeitszeitbeschr\u00e4nkungen bei gleicher Lohnfortzahlung. Nur so ist eine gerechtere Verteilung von Arbeit m\u00f6glich. Nur so besteht die Hoffnung, dass irgendwann auch eine gerechtere Verteilung von unbezahlter Reproduktionsarbeit denkbar wird. Die jetzige Erweiterung der gesetzlichen H\u00f6chstarbeitszeit weist jedoch in genau die entgegengesetzte Richtung.<\/span><\/p>\n<div class=\"text_exposed_show\">\n<p>Wir sagen:<br \/>\n\u2022 Nein zur Ausdehnung der Wochenarbeitszeit und \u201eversteckten\u201c Lohnk\u00fcrzungen!<br \/>\n\u2022 F\u00fcr eine gerechte Verteilung von Arbeit und Lohn!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.openpetition.eu\/at\/petition\/online\/gegen-der-12-stunden-arbeitstag\">Online-Petition gegen den 12h-Tag<\/a><\/p>\n<h6>Personenkomitee Selbstbestimmtes \u00d6sterreich<br \/>\ndemokratisch &#8211; sozial &#8211; souver\u00e4n &#8211; neutral<\/h6>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr eine gerechte Verteilung von Arbeit und Lohn! 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