{"id":227,"date":"2015-05-28T21:36:04","date_gmt":"2015-05-28T21:36:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.euroexit.org\/?p=227"},"modified":"2015-07-07T20:29:08","modified_gmt":"2015-07-07T20:29:08","slug":"227","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.euroexit.org\/index.php\/2015\/05\/28\/227\/","title":{"rendered":"Europ\u00e4isches Anti-Euro-Forum in Athen"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"dt-single-image\" href=\"https:\/\/www.euroexit.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ANTIEE_GR_med.jpg\" data-dt-img-description=\"\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-225 size-medium\" src=\"https:\/\/www.euroexit.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ANTIEE_GR_med-300x92.jpg\" alt=\"ANTIEE_GR_med\" width=\"100%\" height=\"100%\" srcset=\"https:\/\/www.euroexit.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ANTIEE_GR_med-300x92.jpg 300w, https:\/\/www.euroexit.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ANTIEE_GR_med-1024x315.jpg 1024w, https:\/\/www.euroexit.org\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/ANTIEE_GR_med.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Freitag 17.00 \u2013 19.15 Workshops<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Von der wirtschaftlichen zur politischen Krise. Die Beispiele Italien und Spanien<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Enea Boria, Bewegung ORA, Italien<\/li>\n<li>Giannis Kibouropoulos, Journalist, Griechenland<\/li>\n<li>Manolo Moreneo, Frente Civico \u201cSomos Mayoria\u201d, Spanien<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Konflikt in der Ukraine und die Geopolitik der Europ\u00e4ischen Union und der NATO<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Kostas Gousis, Solidarit\u00e4tskampagne mit dem antifaschistischen Widerstand in der Ukraine, Griechenland<\/li>\n<li>Mariia Muratova, Borotba, Ukraine<\/li>\n<li>Petros Papakonstantinou, Journalist und Schriftsteller, Griechenland<\/li>\n<li>Dimitris Patelis, MARS (Vereinigte Linke Front), Griechenland<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Arbeiter- und Volkswiderstand gegen die neoliberale Politik der EU<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Giorgio Cremaschi, Ex-Pr\u00e4sident der FIOM (F\u00f6deration der Metallarbeiter), Italien<\/li>\n<li>Benoit Martin, CGT Orange (Allgemeine Arbeiterkonf\u00f6deration), Frankreich<\/li>\n<li>Antonis Dalakogeorgos, Generalsekret\u00e4r des Pir\u00e4us-Arbeiter-Zentrums, Pr\u00e4sident der Panhellenischen Union der Seeleute der Handelsflotte, Griechenland<\/li>\n<li>Christos Panagiotopoulos, Initiative f\u00fcr eine unabh\u00e4ngige Klassenarbeiterbewegung, Griechenland<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Frankreich: Die Linke in der Sackgasse, der Aufstieg der extremen Rechten und wie dagegen k\u00e4mpfen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Mich\u00e8le Dessenne, M&#8216; PEP (Politische Bewegung zur Emanzipation des Volkes), Frankreich<\/li>\n<li>Giorgos Mitralias, Contra-xreos Initiative, Griechenland<\/li>\n<li>Jo\u00ebl Perichaud, M\u2019PEP (Politische Bewegung zur Emanzipation des Volkes), Frankreich<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Freitag, 19.30 \u2013 22.30 Plenum<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ist die EU unser gemeinsames Haus? Lehren des \u201egriechischen Experiments\u201d zu Krise, Schulden, Eurozone und EU<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Sergio Cesaratto, \u00d6konom, Italien<\/li>\n<li>Inge H\u00f6ger MdB, Die Linke, Deutschland<\/li>\n<li>Stathis Kouvelakis, King\u2019s College, Mitglied des Zentralkomitees von SYRIZA, Griechenland<\/li>\n<li>Giorgos Melissaropoulos, MARS (Vereinigte Linke Front), Griechenland<\/li>\n<li>Jacques Nikonoff, M\u2019PEP (Politische Bewegung zur Emanzipation des Volkes), Frankreich<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Samstag 10.30 &#8211; 13.30 Plenum<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>EU und die Konflikte im Mittleren Osten. Wurzeln und Folgen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Ali Fayyad, MP, Hezbollah, Libanon<\/li>\n<li>Apostolos Fotiadis, Forscher zu EU und Migration, Griechenland<\/li>\n<li>Javier Couso Permuy, Izquierda Unida, Miglied des Europ\u00e4ischen Parlaments, Spanien<\/li>\n<li>Moreno Pasquinelli, Campo Antiimperialista, Italien<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Samstag 17.00 &#8211; 19.15 Workshops<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Wachstum des reaktion\u00e4ren Populismus und Neo-Faschismus in Europa<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Joel Perichaud, M\u2019PEP (Politische Bewegung zur Emanzipation des Volkes), Frankreich<\/li>\n<li>Giorgos Sapounas, Mitglied des Zentralkomitees von SYRIZA, Griechenland<\/li>\n<li>Victor Shapinov, Borotba, Ukraine<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eine ALBA f\u00fcr den Mittelmeerraum als Alternative zur EU?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Mauro Casadio, Rete dei Comunisti, Italien<\/li>\n<li>Dimitris Kaltsonis, Professor f\u00fcr Staatstheorie und Recht, Panteion University, D. kordatos Society, Griechenland<\/li>\n<li>Pedro Montes, \u00d6konom, Asociaci\u00f3n pol\u00edtico cultural \u201cSocialismo 21\u201d, Spanien<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>EU und Linke Regierung: die Notwendigkeit einer Strategie des Bruches<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Dimitris Belantis, Mitglied des Zentralkomitees von SYRIZA, Griechenland<\/li>\n<li>Kostas Markou, Mitglied des Zentralen Koordinationskomitees von ANTARSYA, Griechenland<\/li>\n<li>Jacques Nikonoff, M\u2019PEP (Politische Bewegung zur Emanzipation des Volkes), Frankreich<\/li>\n<li>Panagiotis Sotiris, MARS (Vereinigte Linke Front), Griechenland<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Deutschland: der Euro als Instrument einer neuen imperialistischen Politik der herrschenden Klasse<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Wilhelm Langthaler, Komiteee \u201cEuroExit\u201d, \u00d6sterreich<\/li>\n<li>Kostas Papoulis, Sxedio B (Plan B), Griechenland<\/li>\n<li>Thomas Zmrzly, Initiative .e.V. Duisburg, Deutschland<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Samstag 19.30 \u2013 22.30 Plenum<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Eurozone ist das Problem \u2013 der Austritt die L\u00f6sung. Politik und Allianzen der Linken<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Stefano Fassina, MP, Demokratische Partei, Italien<\/li>\n<li>Dimitris Mitropoulos, MARS (Vereinigte Linke Front), Griechenland<\/li>\n<li>Manolo Moreneo, Frente Civico \u201cSomos Mayoria\u201d , Spanien<\/li>\n<li>Antonis Ntavanelos, Mitglied des Politischen Sekretariats von SYRIZA, Griechenland<\/li>\n<li>Angelos Xagios, Mitglied des Panhellenischen Koordinationskomitees von ANTARSYA, Griechenland<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Sonntag 10.30 &#8211; 14.30<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Generalversammlung: Wie soll das Anti-EU-Forum weitergehen?<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Sonntag 18.00<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anti-EU-Demonstration<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Die Hauptsprache des Forums ist griechisch. Jeder Redner wird in seiner Sprache sprechen und auf Griechisch \u00fcbersetzt.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Freitag und Samstagabend ab 22.30 Uhr finden Rock, Hip-Hop und traditionelle griechische Konzerte statt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In allen L\u00e4ndern der Europ\u00e4ischen Union (EU) und besonders in jenen, welche zu der Eurozone geh\u00f6ren, wird unerm\u00fcdlich durch die EU und die Regierungen ihrer Mitgliedsstaaten eine Politik verfolgt, die sich vehement gegen die Bed\u00fcrfnisse der Bev\u00f6lkerung richtet: Weitreichende K\u00fcrzungen bei Sozialausgaben und L\u00f6hnen, zunehmende Besteuerung der arbeitenden Bev\u00f6lkerung und Steuervorteile f\u00fcr die Reichen, schamlose Beg\u00fcnstigungen f\u00fcr gro\u00dfe Unternehmen, angeblich um Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen, die sich dann niemals materialisieren oder nur sehr kurzlebig sind, Privatisierungen und Abbau der \u00f6ffentlichen Dienstleistungen und der sozialen Sicherheit. Das Ergebnis davon ist ein exponentieller Anstieg der Armut, der sozialen Ungleichheit, der Massenarbeitslosigkeit und des Verlustes von Arbeitsplatzsicherheit.<\/p>\n<p>Diese Situation hat ihren Ursprung in der Natur der EU und der Einheitsw\u00e4hrung selbst, wie rezent in dem Vertrag von Lissabon festgeschrieben wurde. Dieser basiert auf allen neoliberalen Dogmen, die bereits ihre zerst\u00f6rerische Wirkung auf die Interessen der Volks- und Mittelklassen gezeigt haben. In der Eurozone hat sich die Ungleichheit zwischen den L\u00e4ndern verschlimmert. Der Euro ist eine Massenvernichtungswaffe gegen die Besch\u00e4ftigung. Die Einheitsw\u00e4hrung wird nur daf\u00fcr verwendet, die Investitionen der Kapitalisten zu verg\u00fcten, indem ein permanentes und freiwillig hohes Ma\u00df an Arbeitslosigkeit aufrechterhalten wird.<\/p>\n<p>Die Einf\u00fchrung der \u201eEuropean Economic Governance\u201c f\u00fchrt zu einer Situation der eingeschr\u00e4nkten Souver\u00e4nit\u00e4t und aggressiven disziplin\u00e4ren Formen \u00f6konomischer \u00dcberwachung, wie die Rolle der Troika (EU, IWF, EZB) in Griechenland gezeigt hat (wo die Troika wilde neoliberale Reformen und eine massive Umverteilung des Einkommens zugunsten des Kapitals erwirkt hat). Zudem f\u00fchrt die (W\u00e4hrungs-)Politik der EU und das institutionelle Arrangement der Eurozone dazu, dass die gegenw\u00e4rtige Krise akut und der Teufelskreis \u201eRezession-Austerit\u00e4t-Arbeitslosigkeit\u201c aufrecht bleibt.<\/p>\n<p>Das Herz der Europ\u00e4ischen Konstruktion sind die Werte und Interessen der westlichen herrschenden Klassen: Europ\u00e4ismus, Atlantizismus, Kapitalismus und Autoritarismus. Solch ein System kann nicht sein Wesen ver\u00e4ndern, es kann nicht von innen heraus verbessert werden. Es muss demontiert werden um etwas v\u00f6llig Neues aufzubauen. Die EU ist tats\u00e4chlich das am meisten ausgekl\u00fcgelte System der Welt, das auf dem Versuch aufgebaut wurde, eine Zivilisation basierend auf Marktkr\u00e4ften zu schaffen. Die EU ist ein entsetzliches System der Herrschaft und Entfremdung, von dem es f\u00fcr die V\u00f6lker gilt sich zu emanzipieren.<\/p>\n<p>Die EU und der Prozess der europ\u00e4ischen Integration sind von vornherein undemokratisch. Indem die Volkssouver\u00e4nit\u00e4t auf der Ebene des Nationalstaates drastisch reduziert wird und Macht zu den nicht gew\u00e4hlten EU-Mechanismen transferiert wird, wird die F\u00e4higkeit des Volkes sich zu organisieren, zu k\u00e4mpfen, Widerstand zu leisten und die Gesellschaft zu ver\u00e4ndern, unterminiert. Volkssouver\u00e4nit\u00e4t zu zerst\u00f6ren ist der Garant f\u00fcr die dominierenden Klassen, dass es keine Abkehr von neoliberalen \u201eReformen\u201c gibt.<\/p>\n<p>Dies ist in einer Linie mit dem Versuch die Dominanz kapitalistischer Kooperationen auf globaler Ebene zu garantieren, wie es supranationale Organisationen (WTO, IWF, Weltbank, NATO, EU, OSZE) verfolgen. Dies zeichnet sich verantwortlich f\u00fcr den zunehmend autorit\u00e4ren Charakter der EU und f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung halbfaschistischer Regime, wie jenes in Kiew.<\/p>\n<p>Derzeit nimmt die neoliberale Politik der EU eine noch aggressivere Form an. Auf der Tagesordnung steht nicht nur die Krise an der europ\u00e4ischen Peripherie sondern die Vorbereitung neuer verheerender Angriffe auf die beherrschten Klassen in den Kernl\u00e4ndern der EU. Eine neue Austerit\u00e4tswelle, Einschnitte in die Sozialausgaben, Privatisierungen und Abbau der historischen Errungenschaften der Arbeiterbewegung sind im Kommen. Widerstand ist notwendiger als je zuvor.<\/p>\n<p>Angesichts dieser Situation stellen die meisten Kr\u00e4fte der nicht-sozialdemokratischen Linken in Europa die EU nicht in Frage. Das Ergebnis ist ein \u201elinker Europ\u00e4ismus\u201c, der sich weigert gegen die Wurzel des Problems anzuk\u00e4mpfen, n\u00e4mlich den \u00f6konomischen, monet\u00e4ren und institutionellen Rahmen der europ\u00e4ischen Integration, den innewohnenden Neoliberalismus und den undemokratischen Charakter. Rufe nach einer \u201eanderen\u201c EU, mit einer \u201ewohlwollenden\u201c EZB und \u201eeurop\u00e4ischen L\u00f6sungen f\u00fcr die Schuldenfrage\u201c sind nichts als Wunschdenken, keine politischen Antworten. Die Unf\u00e4higkeit die EU herauszufordern l\u00e4sst politischen Raum f\u00fcr die rassistische, reaktion\u00e4re, chauvinistische und kapitalistische \u201eEuroskepsis\u201c der extremen Rechten und neofaschistischer Parteien.<\/p>\n<p>Austritt aus der Eurozone und der EU ist kein Akt des Nationalismus oder \u00f6konomischen Chauvinismus. Er wird ein Akt des Internationalismus und Solidarit\u00e4t zwischen den V\u00f6lkern sein, denn er wird dazu f\u00fchren, den aggressiven kapitalistischen und imperialistischen Integrationsprozess zu demontieren.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund ist es h\u00f6chste Zeit eine paneurop\u00e4ische Koordination linker politischer Organisationen, Volksorganisationen und sozialer Bewegungen, die gegen die EU und die Eurozone k\u00e4mpfen, zu schaffen, um die Arbeit zu koordinieren und eine kollektive Debatte \u00fcber den notwendigen Bruch mit der europ\u00e4ischen Integration neu zu starten. Der Austritt aus der EU und dem Euro muss wieder zu einem Eckpunkt linker und radikaler Politik werden, der Startpunkt f\u00fcr eine neue progressive, demokratische und sozialistische Zukunft der arbeitenden Klassen und der V\u00f6lker Europas.<\/p>\n<p>Aus all diesen Gr\u00fcnden ruft das Organisationskomitee (MARS Griechenland, Komitee \u2018EuroExit\u2019 \u00d6sterreich, \u2018Coordinamento nationale sinistra contro l\u2019euro\u2019 Italien, M&#8217;PEP Frankreich, Initiativ e.V. Duisburg Deutschland) dazu auf, sich an diesem paneurop\u00e4ischen Forum der linken politischen und sozialen Organisationen zu beteiligen, um diese Probleme praktisch zu diskutieren und eine Koordination zu etablieren. Das Treffen wird in Athen, Griechenland (26.-28.6.2015), stattfinden, als Zeichen der Solidarit\u00e4t mit dem laufenden Kampf des griechischen Volkes gegen die Austerit\u00e4tspolitik und die Reformen der EU.<\/p>\n<p>Griechenland durchlebte in den vergangenen sechs Jahren eine beispiellose soziale Katastrophe. Das Ausma\u00df der griechischen Krise war ein direktes Ergebnis der finanziellen, monet\u00e4ren und institutionellen Architektur der Eurozone und der EU. Das \u201ebail-out\u201c Paket der EU, des IWF und der EZB bedeuteten extreme Austerit\u00e4t und neoliberale Reformen, gepaart mit v\u00f6lligem Ignorieren demokratischer Verfahrensweisen und der Volkssouver\u00e4nit\u00e4t. Dies ist ein weiterer Beweis f\u00fcr die tief verankerte reaktion\u00e4re und undemokratische Natur der EU und des Projektes der \u201eEurop\u00e4ischen Integration\u201c im Allgemeinen. Der Volkszorn und die Unzufriedenheit gegen die Austerit\u00e4t haben die neue Syriza-ANELL Regierung an die Macht gebracht. Trotz der Tatsache, dass ihr Programm, niedergelegt in der sogenannten Agenda von Thessaloniki, moderat und widerspr\u00fcchlich ist, geriet die neue Regierung unter immensen Druck zu kapitulieren und die erniedrigende Weiterf\u00fchrung der Austerit\u00e4tsma\u00dfnahmen zu akzeptieren. Es ist klar, dass innerhalb der Rahmenbedingungen der Eurozone es unm\u00f6glich f\u00fcr jedwede Regierung sein wird, aus der Austerit\u00e4ts- und neoliberalen Agenda auszuscheren. Das ist der Grund, warum eine Strategie f\u00fcr den Austritt notwendiger ist denn je zuvor. Das Anti-EU-Forum wird zeitgleich mit der Deadline von EU und IWF f\u00fcr ein neues Austerit\u00e4tspaket, das die derzeitige katastrophale Politik weiterf\u00fchren soll, gegen den Willen des griechischen Volkes, das ein Ende der Austerit\u00e4t will, stattfinden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Forums wird es eine Konferenz mit Plenarsitzungen und Workshops, Konzerte und auch eine Massendemonstration im Stadtzentrum geben.<br \/>\nZum Abschluss wird eine politische Erkl\u00e4rung verfasst und ein Plan f\u00fcr zuk\u00fcnftige Aktivit\u00e4ten erstellt werden.<br \/>\nDas Organisationskomitee l\u00e4dt alle politischen Organisationen und sozialen Bewegungen, welche die oben genannten Ansichten teilen, ein, am Internationalen Forum linker politischer Parteien, Volksorganisationen und sozialer Bewegungen, die f\u00fcr einen Austritt aus der Europ\u00e4ischen Union, dem Euro und der NATO k\u00e4mpfen, in Athen (26.-28.6.2015) teilzunehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><a href=\"http:\/\/info@antieu-forum.org\">www.antieu-forum.org<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>info@antieu-forum.org<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag 17.00 \u2013 19.15 Workshops &nbsp; Von der wirtschaftlichen zur politischen Krise. 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